Bei TLDadserv und Adpark gingen die Lichter aus

tladpark

In den letzten Wochen haben offenbar zwei Online-Vermarkter, die auch in unserer Vermarkter-Datenbank gelistet waren, stillschweigend die Segel gestrichen und den Geschäftsbetrieb eingestellt. Während es im Fall von AdPark kaum eine Erwähnung wert ist, weil dieser Layervermarkter wegen der geringen Vergütung nie eine große Marktrelevanz besaß, sieht es bei TLDAdserv schon anders aus. Und zwar nicht nur, was die Zugriffszahlen betrifft, sondern vor allem der Grund für die plötzliche kommentarlose Schließung von einem Tag auf den anderen. Denn zumindest wird in den Kommentaren hier und hier behauptet, dass Falk-Dietmar B. und Daniel L. als Betreiber von TLDadserv in den Kino.to-Skandal verstrickt seien, im Zuge dessen es auch zu Verhaftungen bei Online-Vermarktern kam (wie Spiegel Online berichtete). Über die XING-Profile der beiden kann man einen Wohnort in Rheinland-Pfalz ermitteln, was mit mit den Ortsangaben in der Meldung bei Spiegel Online korelliert.
Wer bis zur Schließung von TLDadserv diesen Vermarkter genutzt hat, muss sich deshalb aber keine Gedanken machen, solange die eigene Webseite nicht gegen Gesetze verstoßen hat. Denn die Verhaftungen bei Vermarktern im Kino.to-Fall erfolgten nur wegen "Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung" und beziehen sich somit nicht auf die Werbekampagnen selbst, sondern nur auf die Tatsache, dass die Vermarkter Geschäftsbeziehungen mit dem Kino-Portal Kino.to hatten.

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Kommentare

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  • Anonymouse sagt:

    tldadserv war mir schon immer suspekt... die haben doch fast nur mit so halbseidenen Seiten zusammen gearbeitet

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