NativeAds startet mit Native Advertising in Deutschland

NativeAds

Die in Berlin ansässige eFamous GmbH startet mit ihrer neuen Marke NativeAds den ersten deutschen Vermarkter, der den gerade aus den USA herüberschwappenden Trend "Native Advertising" durch eine innovative Adserver-Technologie so verfügbar macht, dass Advertorials komplett automatisiert ausgeliefert werden können. Dadurch werden bezahlte Content-Artikel für Publisher und Werbekunden erstmals skalierbar.

Die Native Advertising Landschaft im Überblick

Laut einer aktuellen Studie von Fittkau & Maaß Consulting aus dem Februar 2014 ignorieren vier von zehn Nutzern Online-Werbung oder setzen AdBlocker ein, weil sie sich gestört fühlen. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen darauf setzen, ihre Marken über Texte und andere Inhalte zu bewerben, die nicht sofort als Werbung erkennbar sind. Als redaktionelle Artikel aufgemachte Werbetexte sind schon seit vielen Jahren in Printmedien und auf Internetangeboten als Advertorials oder Sponsored Posts bekannt und verbreitet. In den USA hat sich hierfür nun ein neues Trendwort namens Native Advertising etabliert, unter dem nicht nur Textinhalte werblichen Charakters, sondern z.B. auch Sponsored Videos, Sponsored Playlists oder Sponsored Links zusammengefasst werden. Solche Native Ads bilden eine Alternative zu herkömmlichen Werbeformaten und erreichen höhere Klickraten, erschweren aber auch die Trennung von Werbung und Inhalten und die Einhaltung von in Deutschland geltenden Gesetzen.

Native Advertising Beispiel bei der Frankfurter Rundschau (rot markierter Bereich)

NativeAds bietet mit seiner Adserver-Technologie nun eine Lösung für Publisher und Werbekunden an, bei der die Advertorials in den Lesefluss der Nutzer eingebunden werden können, sich optisch dem Layout einer Webseite anpassen können und trotzdem noch als Anzeige gekennzeichnet sind. Die Abrechnung mit den Publishern erfolgt per TKP oder CPC. Während Werbekunden und Publisher bisher immer sehr zeitaufwändig die Erstellung und Integration solcher bezahlten Beiträge abstimmen mussten, geht dies über das System von NativeAds nun automatisch. Werbekunden und Mediaagenturen können Content über eine zentrale Stelle, den Adserver, einstellen und auswählen, bei welchen Publishern und in welchen Umfeldern dieser ausgeliefert werden soll. Wie im klassischen Display-Segment lässt sich über die NativeAds-Technologie die Performance der Kampagnen messen und die Aussteuerung optimieren. Die Inhalte, die via Native Advertising ausgespielt werden, erscheinen dann im Nachrichtenfeed auf der Startseite oder als neues Nachrichtenelement im jeweiligen Themenkanal der gebuchten Webseite.

Für Publisher bietet sich mit der NativeAds-Technologie die Chance, ihr bisheriges  Werbeinventar zu erweitern und so ihre Werbeumsätze zu steigern. Sie behalten die volle Kontrolle über die Inhalte, die auf ihrer Webseite angezeigt werden. Beiträge, die nicht den Qualitätskriterien des Publishers entsprechen, können per Opt-out einfach abgelehnt werden. Ein weiterer Vorteil für Publisher: Während Empfehlungs-Widgets und andere Werbemittel den User von der Seite wegführen, bleibt er bei Native Ads auf dem Angebot des Publishers. Er kann weiter den redaktionellen Content konsumieren und seine Verweildauer steigt.
„Wir werden in den nächsten Jahren eine deutliche Verschiebung der Branding-Budgets in Richtung Native Advertising erleben. Publisher, die sich dieser Chance öffnen, können sich frühzeitig Marktanteile sichern“, prognostiziert Marcel Hollerbach, Geschäftsführer von NativeAds. „Insbesondere im stark wachsenden Mobile-Bereich, wo Display Ads an ihre Grenzen stoßen, wird Native Advertising eine große Rolle spielen. Mit unserer Adserver-Technologie können wir die Kampagnen über alle Endgeräte hinweg im Look-and-Feel der Publisher-Seiten ausliefern.“
Die hinter NativeAds stehende eFamous GmbH ist europaweit tätig und beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Berlin.
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